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Knappe Niederlage im Spitzenspiel

Die B-Juniorinnen des SV Alberweiler haben am 10. Spieltag in der B-Juniorinnen Bundesliga Süd in der heimischen Hessenbühl-Arena gegen den SC Freiburg mit 0:1 (0:0) verloren. Vor 320 Zuschauern war es die zweite knappe Niederlage vor heimischem Publikum in Serie. Nach der knappen 1:2-Heimniederlage in der Vorwoche gegen 1899 Hoffenheim setzte es innerhalb von einer Woche die zweite knappe Niederlage mit 0:1 im Heimspiel gegen Freiburg. Nach sieben Spieltagen an der Tabellenspitze musste der SVA diese nun an den SC Freiburg abgeben, der erstmalig in dieser Saison an der Tabellenspitze steht. Für SVA-Trainer Dominik Herre eine ärgerliche Niederlage:“Freiburg hat sich den Sieg durch den mannschaftlichen Aufwand verdient, das ist keine Frage. Nur ärgert es mich, dass die Spielerin, die am Spielausgang mitentscheidend ist gar nicht mehr auf dem Platz stehen hätte dürfen und bei der Ballan-und mitnahme kurz vor dem Gegentor war zunächst die Hand im Spiel und hätte abgepfiffen werden müssen.“ „Jetzt haben wir innerhalb einer Woche zweimal knapp verloren, in beiden Spielen kannst Du verlieren, können beide Spiele auch Unentschieden ausgehen bzw. mit Glück hätten wir auch beide Spiele gewinnen können. Wir haben gegen zwei starke Gegner gespielt, die absolut ebenbürtig sind, da entscheiden in einem Spiel Nuancen. Leider hatten wir jeweils nicht das Spielglück auf unserer Seite. Dennoch kann ich nicht sagen, dass die Mannschaft schlecht gespielt hat, wir haben in beiden Spielen alles versucht, es hat einfach nicht sein sollen.“ Der SVA kam zunächst gut in die Partie und hatte auch die ersten Möglichkeiten. Gleich in der ersten Minute stand Susen Kiesel alleine vor Freiburgs Keeperin Kiara Beck, Kiesel zögerte zu lange, so dass Außenverteidigerin Alessa Ramizi zum Eckball klären konnte, der nichts einbrachte. In der 8. Spielminute hätte der SVA in Führung gehen können. Julia Stützenberger wurde auf die Reise geschickt, es stand nur noch der Innenpfosten im Weg, der Ball prallte nicht ins Tor, sondern wieder auf den Platz, so dass es beim 0:0 blieb. Freiburg hatte seine erste Tormöglichkeit in der 22. Minute durch Jonna Brengel. Alleine auf das Tor startend scheiterte Brengel an der herauslaufenden SVA-Kepperin Pauline Renz. Nach einem Eckball in der 28. Minute war erneut Renz auf ihrem Posten und lenkte einen Kopfball um den Pfosten. Kurz vor der Halbzeitpause erneut die große Chance für Alberweiler in Führung zu gehen. Zunächst spielte Stützenberger im 1:1 Julia Landenberger aus und stand alleine vor Freiburgs Torhüterin Beck, die den Ball abwehren konnte und den 0:0 Halbzeitstand für ihr Team festhielt. Halbzeit eins war eine ausgeglichene Halbzeit mit zwei guten Tormöglichkeiten auf beiden Seiten. Die Freiburgerinnen die mit fünf U-Nationalspielerinnen und mehreren Vertragsspielerinnen angetreten waren waren ein starker Gegner. Nach der Halbzeit hatte erneut der SVA zunächst mehr vom Spiel. In der 44. Minute drang Mia Eickmann in den Strafraum ein, Julia Kopf zögerte mit dem Abschluss zu lange, so dass der Schussversuch abgeblockt wurde. Erneut war es Beck in der 51. Minute die vor Stützenberger gerade noch an den Ball kam und die Einschussmöglichkeit verhinderte. Nach einer Flanke setzte Freiburgs Nia Szenk den Ball in der 53. Minute knapp neben das SVA-Gehäuse. In der 60. Minute vereitelte SVA-Torhüterin Renz eine Doppelchance der Freiburgerinnen. Es kam die 67. Spielminute, welche gleichbedeutend die spielentscheidende Szene des Spiels sein sollte. Freiburgs Spielführerin Mia Büchele kam an den Ball, bei der Ballan-und mitnahme war es ein klares Handspiel, das jedoch nicht geahndet wurde. Büchele drang mit Tempo in den Strafraum ein und legte den Ball 8 Meter vor das Tor auf Brengel, die aus Nahdistanz den Ball über die Linie zum 1:0 für Freiburg bugsierte. Die große Chance auf den Ausgleich hatte der SVA in der 73. Minute nach einem Freistoß von Julia Kopf. Der gut getretene Freistoß ging knapp am Freiburger Gehäuse vorbei. In der letzten Spielminute parierte Renz gegen die eingewechselte Jule Bianchi. Am Ende blieb es beim 1:0 für Freiburg und so übernahm der SCF die Tabellenführung. Alberweiler rutschte durch die Niederlage auf den zweiten Tabellenplatz ab. Das letzte Pflichtspiel im Fussballjahr 2019 bestreitet der SVA kommenden Samstag am 30.11.2019 beim TSV Crailsheim. Spielbeginn ist in Crailsheim um 15:00 Uhr.
 
Schiedsrichterin: Jana Oberländer (JFG Oberes Zenntal)
Zuschauer: 320
Tor: 0:1 Brengel (67.).
Aufstellung SVA:
Renz – Landsbeck, Erdle, Gaus, Halcinova, Kiesel (71. Sock), Kopf, Hagel (80. Birk), Seemann, Eickmann, Stützenberger.

Last-Minute-Niederlage gegen Hoffenheim

Die B-Juniorinnen des SV Alberweiler haben zum Hinrundenabschluss in der B-Juniorinnen Bundesliga Süd im Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim mit 1:2 (0:1) verloren und nach acht Siegen in Folge die erste Niederlage der Saison 2019/2020 hinnehmen müssen. Vor 290 Zuschauern fiel der entscheidende Treffer für Hoffenheim in der 79. Minute. Trotz der Niederlage schloss der SVA die Hinrunde als „Herbstmeister“ ab und belegt nach 9 Spieltagen Tabellenplatz eins mit 24 Punkten gefolgt vom Tabellenzweiten SC Freiburg mit ebenso 24 Punkten und dem Tabellendritten 1899 Hoffenheim mit 20 Punkten. Der SVA hatte bereits kurz nach Anpfiff die erste Tormöglichkeit. Julia Stützenberger kam aus spitzem Winkel frei vor das Tor von Hoffenheims Keeperin Lena Locher, die den Ball zum Eckball klärte. In der 16. Minute kombinierte sich Hoffenheim schön vor das von Pauline Renz gehütete SVA-Tor, Renz blieb gegen eine Hoffenheimer Stürmerin im 1:1 die Siegerin. Hoffenheims Torhüterin Locher lenkte in der 24. Minute einen Schuss von Mia Eickmann mit einem tollen Reflex über die Latte. Kurz vor der Halbzeit kombinierte sich Hoffenheim erneut durch die SVA-Abwehrreihe, Ann-Sophie Braun schoss freistehend vor Renz zur 1:0 Führung für Hoffenheim ein. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Halbzeit kam der SVA frisch aus der Kabine und presste Hoffenheim früh in deren Hälfte. Stützenberger zögerte in der 48. Minute zu lange, so dass die Chance verpuffte, eine Minute später landete ein Schussversuch von Kristina Halcinova über dem Hoffenheimer Gehäuse. Dann eine gute Möglichkeit von Hoffenheim in der 52. Minute durch Ilire Shala, deren Schussversuch SVA-Torhüterin Renz sicher parierte. Das 1:1 für den SVA fiel in der 54. Minute nach einem 16-Meterschuss von SVA-Spielführerin Julia Kopf auf Vorarbeit von Susen Kiesel. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich der SVA den Ausgleich verdient erarbeitet. Nun drängte der SVA auf den zweiten Treffer. Stützenberger passte auf Eickmann deren Schuss von 16-Metern zentraler Torentfernung knapp am Hoffenheimer Tor vorbeistrich. In Minute 62 setzte Kopf einen Eckball an den Außenpfosten. Glück hatte der SVA in der 66. Minute als die eingewechselte Lina-Marie Müller bereits SVA-Torhüterin Renz umkurvte und Jana Erdle den Ball von der Linie zum Eckball klärte. In der 74. Minute tauchte erneut eine Hoffenheimer Spielerin vor dem SVA-Tor auf, der Schuss ging jedoch neben das SVA-Gehäuse. SVA-Flügelspielerin Maria Seemann scheiterte mit einer Doppelchance in der 76. Minute. Nun kam die entscheidende Minute, der SVA bekam in der 78. Minute einen Eckball zugesprochen, der Ball kam drei- bis viermal zu einer SVA-Spielerin, jedoch konnten alle Schussversuche seitens Hoffenheim abgeblockt werden, bis der Ball bei Hoffenheims Torhüterin Locher landete. Locher spielte den Ball schnell nach vorne und nach einer Kombination über drei Stationen stand Braun alleine vor Renz und schoss den Ball eiskalt zur 2:1 Führung für Hoffenheim ein. Dies war gleichbedeutend der Endstand. Das Fazit von SVA-Trainer Dominik Herre: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe. Wir wollten am Schluss das zweite Tor erzielen, waren dann hinten offen und haben dann selbst das zweite Gegentor kassiert. So verlieren wir eine Begegnung, in der wir dann einfach auch mal mit einem Punkt zufrieden sein sollten und diesen dann einfach nach Hause bringen müssen. Unentschieden wäre für mich das gerechte Ergebnis gewesen, jedoch hat Hoffenheim ein gutes Spiel gemacht und hat dann am Schluss einfach eiskalt zugeschlagen.“ Es war die erste Heimniederlage der SVA B-Juniorinnen seit dem 13. Oktober 2018, hier verlor der SVA letzmalig mit 0:1 gegen den FC Bayern München. Nach dem Spitzenspiel gegen 1899 Hoffenheim empfängt der SVA als Tabellenführer zum ersten Rückrundenspiel den punktgleichen Tabellenzweiten SC Freiburg. Anpfiff ist am Samstag, 23.11.2019 um 14:00 Uhr in der Hessenbühl-Arena in Alberweiler.

Schiedsrichterin: Marie-Theres Mühlbauer (SV Pölling)
Zuschauer: 290
Tore: 0:1 Braun (37.), 1:1 Kopf (54.), 1:2 Braun (79.).
Aufstellung SVA:
Renz – Landsbeck, Erdle, Gaus, Halcinova, Birk (41. Kiesel), Hagel, Seemann, Kopf, Eickmann, Stützenberger.

SV Alberweiler II - SV Burgrieden 5:0

Der SVA war in der ersten Halbzeit die deutlich aktivere Mannschaft. In der 7. Minute erzielte Sina Romer nach einem Freistoß an die Latte das 1-0. Danach verpasste der SVA einige gute Chancen, aber ließ hinten auch nur wenig zu.
Nach der Pause hatte der SVB seine beste Phase, kam aber zu keinem wirklichen Abschluss. In der 60. Minute musste Sarah Dünkel nach einem schönen Spielzug über außen nur noch einschieben. Danach kam von den Gästen fast gar nichts mehr und Sibel Meyer erzielte nach einem Elfmeter per Nachschuss das 3-0 (67.). In der 81. Minute verwandelte Florine Hartnegg einen Elfmeter zum 4-0. Den Schlusspunkt für einen verdienten Sieg setzte Dea Gashi mit dem 5-0 (87.).

Das nächste Spiel bestreitet der SVA am 17.11. auswärts beim SV Maierhöfen-Grünenbach um 11:00 Uhr.

Hart erkämpfter Auswärtssieg beim FFC

Die B-Juniorinnen des SV Alberweiler haben sich am 8. Spieltag in der B-Juniorinnen Bundesliga Süd auf Kunstrasen beim 1. FFC Frankfurt mit 2:1 (1:0) durchgesetzt. Vor 70 Zuschauern war es eine sehr kampfbetonte Partie, der FFC versuchte durch ein körperbetontes Spiel den SVA aus dem Spielfluss zu bringen. In der Anfangsphase der Begegnung fand nur der FFC statt. Der SVA war die ersten 10 Minuten gar nicht auf dem Platz, so hatte der FFC in den Anfangsminuten die Möglichkeit in Führung zu gehen, verpasste diese jedoch. In der 3. Minute schoss Jasmin Brehmer aus 5 Metern-Torentfernung den Ball über das von SVA-Torhüterin Pauline Renz gehütete SVA-Tor. Nach einem Eckball ging der Ball in der 8. Minute knapp am SVA-Tor vorbei. Nach dieser FFC-Drangphase kam der SVA so langsam in die Gänge. Den ersten Schuss gab Mia Eickmann in der 16. Minute auf das FFC-Tor ab, der Torabschluss war sichere Beute der FFC-Torhüterin Kübra Peyker. Nach einem langen Ball auf SVA-Torjägerin Julia Stützenberger landete ihr Schussversuch in der 17. Minute am Außennetz. Eine Minute später lag der Torschrei seitens SVA bereits auf den Lippen, bei einem Schuss von Julia Kopf von 18 Metern-Torentfernung holte FFC-Keeperin Peyker per Glanzparade den Ball aus dem Winkel und klärte zum Eckball. In der 32. Minute hatte der SVA nach einem Eckball die nächste Möglichkeit in Führung zu gehen, Stützenberger schoss den Ball aus kürzester Entfernung über das FFC-Gehäuse. In der 36. Minute durfte der SVA die 1:0 Führung bejubeln, nach einem scharf vor das Tor gespielten Eckball von Maria Seemann nickte Jana Erdle mit ihrem 2. Saisontreffer aus 5 Metern-Torentfernung zur SVA-Führung ein. Kurz vor der Halbzeit verpasste der SVA die Führung auszubauen, der Schussversuch von Seemann ging knapp neben das FFC-Tor. Die zweite Halbzeit begann wie der 1. Spielabschnitt, Alberweiler war zunächst nicht richtig auf dem Platz, in der 42. Minute scheiterte Anastasia Choteschovsky an SVA-Torhüterin Renz. Eine Minute später traf Leonie Gosch den Ball nicht richtig, so dass der Schussversuch am Pfosten ins Aus trudelte. In der 46. Minute erzielte Seemann nach Alleingang das 2:0 für den SVA. Nach diesem Tor hatte der SVA das Spielgeschehen im Griff und kontrollierte die Begegnung. Nun verpasste der SVA mehrfach das Ergebnis in die Höhe zu schrauben. In der 48. Minute lenkte die starke FFC-Torhüterin Peyker den Schussversuch von Kopf mit ihren Fingerspitzen um den Pfosten und verhinderte so die Vorentscheidung. Eine Minute später vereitelte erneut Peyker eine Chance von Stützenberger. Erneut drang Kopf in der 53. Minute in den FFC-Strafraum ein und schoss den Ball ans Außennetz. Von der 60. Minute bis zur 73. Minute verpasste der SVA durch Kopf, Seemann, Stützenberger und Eickmann den dritten Treffer zu erzielen. Kurz vor Spielschluss gab es nach einem langen Ball und einem Zweikampf zwischen Erdle und Choteschovsky Elfmeter für den FFC. Den Strafstoß verwandelte Emelie Hesselbach in der 79. Minute sicher zum 1:2 Anschlusstreffer für Frankfurt, bei dem es bis zum Schluss blieb. Alles in allem ein hart erkämpfter 2:1 Auswärtserfolg des SVA. SVA-Trainer Dominik Herre zum Spiel: „Wir haben heute gegen einen körperbetont spielenden Gegner gespielt, der uns alles abverlangt hat. Der FFC hat alles reingeworfen um das Spiel zu gewinnen, es war der bislang beste Gegner gegen den wir in dieser Saison bisher gespielt haben. Ich bin stolz auf die Mannschaft, wie sie diese Begegnung angenommen hat und diese Aufgabe gemeistert hat. Nun geht der Fokus auf das kommende Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim.“ Zum Hinrundenabschluss trifft der SVA in der heimischen Hessenbühl-Arena am Samstag, 16.11.2019 um 14:00 Uhr auf den Tabellendritten 1899 Hoffenheim. Kommendes Wochenende ist spielfrei, da mehrere Lehrgänge der DFB-U-Nationalmannschaften stattfinden.

Schiedsrichterin: Sonja Reßler (TSV Neckarau)
Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Erdle (36.), 0:2 Seemann (46.), 1:2 Hesselbach (79./FE).
Aufstellung SVA:
Renz – Landsbeck, Erdle, Halcinova, Birk, Hagel, Gaus, Seemann, Kopf, Stützenberger, Eickmann.